Der Fuchs ist ein überaus anpassungsfähiges und intelligentes Raubtier, das fast überall auf der Welt zu Hause ist. Der Fuchs im Überblick Lebensraum: Wälder, Wiesen, Felder und zunehmend auch städtische Parks oder Gärten. Nahrung: Allesfresser, der Mäuse, Insekten, Beeren, Obst und Aas frisst. Verhalten: Hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv, lebt meist als Einzelgänger oder in kleinen Familiengruppen. Besonderheit: Nutzen verlassene Dachsbauten oder graben eigene unterirdische Höhlen für die Jungenaufzucht. Lebensweise und Anpassung: Der bekannteste Vertreter bei uns ist der Rotfuchs. Dank seiner ausgeprägten Sinne – besonders des Gehörs und des Geruchssinns – ist er ein extrem erfolgreicher Jäger. Er kann das Rascheln von Mäusen selbst unter einer dicken Schneedecke wahrnehmen. In Kulturlandschaften und Städten zeigt er wenig Scheu vor Menschen, da er dort ein reichhaltiges Nahrungsangebot in Mülltonnen oder Komposthaufen findet. Bedeutung in Kultur und Natur: In Fabeln und Märchen wird der Fuchs oft als „Meister Reineke“ bezeichnet und gilt als listig, schlau und verschlagen. In der Natur erfüllt er eine wichtige Rolle als „Gesundheitspolizei“, da er schwache oder kranke Tiere erlegt und somit die Ausbreitung von Krankheiten eindämmt.
Name: Rotfuchs (Wissenschaftlicher Name: Vulpes vulpes)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Echte Füchse (Vulpes)
Körperlänge: 60 bis 90 Zentimeter (Kopf-Rumpf-Länge)
Schwanzlänge: 30 bis 50 Zentimeter (der buschige Schwanz wird auch „Lunte“ genannt)
Schulterhöhe: 35 bis 40 Zentimeter
Gewicht: 5 bis 10 Kilogramm (Rüden sind meist etwas schwerer als Fähen)
Fellfarbe: Meist rostrot auf der Oberseite; Kehle, Brust und Schwanzspitze sind weiß; die Rückseiten der Ohren und die Beine sind schwarz.
Lebensraum: Sehr vielseitig; von Wäldern und Agrarlandschaften bis hin zu Parks und Wohngebieten in Städten (Kulturfolger).
Verhalten: Überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv; lebt außerhalb der Paarungszeit oft als Einzelgänger oder in kleinen Familiengruppen.
Lebenserwartung: In freier Wildbahn oft nur 3 bis 5 Jahre (theoretisch bis zu 12 Jahre).
Paarungszeit: Januar bis Februar (auch „Ranzzeit“ genannt).
Tragzeit: Etwa 50 bis 52 Tage.
Nachkommen: Ein Wurf umfasst meist 3 bis 6 Welpen, die blind geboren werden.
Nahrungstyp: Allesfresser (Opportunist)
Hauptbeute: Feldmäuse und andere kleine Nagetiere.
Weitere Nahrung: Vögel, Insekten, Regenwürmer, Beeren, Früchte sowie Aas und menschliche Abfälle (Zivilisationsmüll).